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HIDALGO SATTEL . ZUBEHÖR

Impressum
1. Lederbaumsättel passen nicht auf Pferde mit Widerrist:
Diese Aussage ist nur teilweise richtig. Es gibt unterschiedliche Modelle und Qualitäten. Gerade die Sättel der Spezialreihe von Hidalgo sind auf Pferde mit teilweise sehr ausgeprägtem Widerrist gut anpassbar. Bei Sätteln der 2er-Reihe kann es allerdings schon einmal schwierig bis unmöglich sein. Gerne berate ich Sie, welcher Sattel für Ihr Pferd in Frage käme.

2. Ein Sattel ohne Kopfeisen ist in sich instabil:
Ja und nein. Hier muss man eine Eigenschaft des Lederbaumes bedenken: Dadurch, dass er sehr flexibel ist und auch kein Kopfeisen hat, besitzt er kein Bauteil, dass sich am Widerrist festkeilen kann. Somit kann solch ein Sattel leichter verrutschen, wenn der Gurt zu flexibel oder zu locker ist. Dies gilt z.B. für Neoprengurte oder Gurte mit elastischen Strippen. Gurte mit Elastikanteil sollte man eher meiden, denn erstens leiern sie schnell aus, zweitens werden sie oft viel zu eng angezogen und so kann es zu Quetschungen der Muskulatur kommen. Breite und formstabile Gurte sind eine ideale stabilisierende Ergänzung für einen Lederbaumsattel.

3. Man hat ein „schwammiges“ Sitzgefühl:
Dies erfährt jeder Reiter anders. Ich selber finde, man die Bewegung des Pferdes 1:1 unter sich, fast wie beim Reiten ohne Sattel aber dann komfortabeler. Reiter, die bisher nur in Baumsätteln unterwegs waren, beschreiben die ersten Ritte als recht wackelig und auch Muskelkater kann sich an Stellen einstellen, die man nie vorher gefühlt hat (Rumpfmuskulatur). Der Reiter muss sich selber mehr ausbalancieren. Nach wenigen Ritten fühlten sich meine Testreiter aber schon sehr wohl.

4. Es gibt punktuelle Druckbelastung:
idalgo führte mehrere Tests mit Druckmesspads durch, die Ergebnisse waren sehr zufriedenstellend. Ein Lederbaum hat eine andere Druckverteilung, da der Druck unter der Gesäßfläche des Reiters am höchsten ist und davor und dahinter „ausgeleitet“ wird. Was bei einem gut ausbalancierten Lederbaum aber nicht passiert sind kurze Druckspitzen in der Bewegung, da der Baum durch seine Flexibilität immer der dreidimensionalen Bewegung des Pferderückens folgt. Das kann ein Sattel mit einem starren Baum nicht leisten.